Über mich
Ich bin Sebastian Förstel, Produktdesigner in Wien. Mich interessiert, was ein Produkt über sein ganzes Leben hinweg auslöst: wie es hergestellt wird, wie es benutzt wird und was am Ende davon übrig bleibt.
Mein Fundament ist doppelt: Matura und Tischler-Lehrabschluss, parallel erworben an einem Gymnasium mit integrierter Lehrausbildung. Probleme praktisch lösen und auf die Details achten, die ein Ergebnis erst stimmig machen — das gehörte von Anfang an dazu. Eine Zeit lang habe ich restauriert; die Sorgfalt für Kleinigkeiten, die kaum jemand bemerkt, das Gesamtbild aber tragen, ist mir geblieben. Über mein Design- und Eco-Design-Studium habe ich gelernt, ein Produkt über seinen ganzen Weg zu denken — von der Herstellung über die Nutzung bis zur Verwertung.
Heute studiere ich Eco-Design im Master und arbeite an der Schnittstelle von Entwurf und Bewertung. Im Entwurf zeichne ich, modelliere in Rhino und Grasshopper und baue Prototypen mit den Händen, weil sich viele Fragen erst am Objekt beantworten lassen. In der Bewertung rechne ich mit openLCA nach, was eine Entscheidung wirklich kostet, und lasse die Zahlen den nächsten Entwurfsschritt bestimmen.
Ich suche Aufgaben, bei denen beides gebraucht wird: ein Gespür für Form und die Bereitschaft, die eigenen Annahmen zu prüfen. Am liebsten früh im Prozess, wenn Materialwahl, Verbindung und Reparierbarkeit noch offen sind und eine gute Entscheidung noch alles verändern kann.
Wie ich arbeite
Ich arbeite perfektionistisch und lösungsorientiert: Ich denke einen Entwurf zu Ende, hole mir früh Kritik und entwickle daraus bessere Lösungen. Mit Ökobilanzierung (LCA) mache ich die Umweltwirkung sichtbar — ich finde die Hotspots und senke sie, mit Fakten statt Behauptungen.
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